TANDEMplusIDEA-Konferenz „Going Diverse 2009“: Call for Papers
Im Rahmen des Projekts TANDEMplusIDEA organisiert die RWTH Aachen eine internationale Konferenz zum Thema „Going Diverse: Innovative Answers to Future Challenges – International Conference on Gender and Diversity in Science, Technology and Business“. Mehr...
DIE WELT berichtet über den 34-jährigen Spanier Pablo Pineda. Er ist Europas erster Akademiker mit Downsyndrom. Pablo Pineda schloss sein Lehramtsstudium ab und will im Dezember noch einen zweiten Abschluss in Psychopädagogik ablegen. Beim Filmfestival von Málaga Ende April wurde jetzt ein vom Leben Pinedas inspirierter Spielfilm „Yo también“ („Ich auch“) mit ihm selbst in der Hauptrolle präsentiert.
Ein auf WELT ONLINE veröffentlichtes Interview mit Pablo Pineda finden Sie hier.
Vom 1. bis 4. Dezember 2008 erarbeiteten Vertreterinnen und Vertreter aus 18 Ländern in
Brügge gemeinsam ein Memorandum, welches die chancengleiche Teilhabe von Studierenden
mit Behinderung im Bologna-Prozess einfordert. Das Memorandum wird an die
Ministerkonferenz weitergeleitet, die im April 2009 in Löwen stattfinden und auf der die
Fortsetzung des Bologna-Prozesses diskutiert werden wird. Die Minister werden aufgefordert
folgende Formulierung in das Kommuniqué von Löwen aufzunehmen: „We commit to taking
necessary initiatives regarding the promotion of equal opportunities for persons with
disabilities within higher education in our own country.“
Das Memorandum finden Sie hier.
Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
ist am 26.03.2009 in Deutschland in Kraft getreten. Für Politik, Verwaltung und fü:r die
Gerichte sind die Vorgaben dieser Konvention seit Donnerstag verbindliches Recht. Mit der
Konvention wird in Deutschland der Begriff der Inklusion eingeführt, d.h. dass Förderung und
Unterstützung künftig dem behinderten Menschen folgen müssten und nicht umgekehrt.
Die Impulse dieser Behindertenrechtskonvention müssen ganz konkret für die Gestaltung
einer inklusiven Gesellschaft genutzt werden. „Jetzt ist die Politik aufgefordert einen
detaillierten Aktionsplan zur Umsetzung der Ziele der Konvention zu erstellen. Ein solcher
Plan muss aber in enger Zusammenarbeit mit den behinderten Menschen und deren
Interessenveräänden entstehen“, so Sandra Ohlenforst, Interessenbeauftragte für behinderte
und/oder chronisch kranke Studierende an der RWTH Aachen.
Termin: 05. bis 07. Juni 2009; Ort: Berlin
Veranstalter: Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.
Zielgruppe: bundesweit
Das Seminar will die Studentinnen und Studenten unter besonderer Berücksichtigung des Stotterns optimal z.B. bei der Gestaltung von Bewerbungsunterlagen unterstützen, auf Vorstellungsgespräche vorbereiten und sie zu mehr Selbstvertrauen in ihre persölichen Stärken und Fähigkeiten motivieren. Ausgangspunkt des Seminars ist die individuelle Situation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Studium.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Termin: 18. bis 20. Mai 2009; Ort: Karlsruhe
Veranstalter: Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) der Universität Karlsruhe
Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 sowie Studieninteressierte mit Sehschädigung
Drei Tage lang können Studieninteressierte mit Sehschädigung ihre Fragen zu Studienmöglichkeiten, Studienorten, fachlichen Anforderungen, studentischem Wohnen, Orientierung/Mobilität und vor allem zu spezifischen pädagogischen und technischen Unterstützungen im Studium mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SZS diskutieren. Eine besondere Hilfe bedeutet die Mitwirkung älterer sehgeschädigter Studierender mit ihrem konkreten eigenen Erfahrungshintergrund an dieser Orientierungsphase.
Programm und Anmeldeformular finden Sie hier.
Am 5.Mai 2009 europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Der Schwerpunkt der diesjährigen bundesweiten Aktionen lag auf der aktuell viel diskutierten UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Stiftung Darmerkrankungen vergibt im Rahmen ihres Programms „Lernen fürs Leben auch mit Colitis ulcerosa“ zehn Stipendien jeweils in Höhe von bis zu 10.000 Euro an von Colitis ulcerosa betroffene Menschen zwischen 18 und 40 Jahren. Das Förderprogramm richtet sich an junge Menschen, die trotz der krankheitsbedingten Einschränkungen einer Ausbildung, eines Studiums, einer Weiterbildung oder einer Umschulung nachgehen wollen. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2009.
Weitere Informationen zu dem Förderprogramm finden Sie hier.
Vom 16. bis zum 29. März finden die internationalen Wochen des Rassismus statt. Der Interkulturelle Rat in Deutschland und Gesicht Zeigen! Aktion Welt offenes Deutschland – rufen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern dazu auf, während der Internationalen Woche gegen Rassismus bundesweit Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen, die sich für Offenheit und Toleranz einsetzen und deutlich machen, dass in Deutschland kein Platz für Rassismus ist.
Weiter Informationen finden Sie hier.
Zum zweiten Mal findet in Deutschland am 20. März der Equal Pay Day statt. Im Fokus des Equal Pay Day liegt die Förderung des konstruktiven Dialogs rund um das Thema Entgeltgleichheit. Ziele des Equal Pay Days sind unter anderem die Reduzierung der Lohnschere in Deutschland, die Schaffung von gerechten Verdienstchancen und die Mobilisierung aller beteiligten Akteure. Das Netzwerk Business and Professional Women Germany (BPW) organisiert deutschlandweit diverse Veranstaltungen, Aktionen und Podiumsdiskussionen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat zum vierten Mal den mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis an 8 junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher vergeben. Diese jungen Talente werden damit in einer ungewöhnlich frühen Phase ihrer Karriere in innovativen Projekten unterstützt . Ausgezeichnet wurden herausragendes Talent, überdurchschnittliches Engagement und kreative Forschungsansätze. Esther Lutgens, Pathophysiologin an der RWTH Aachen vom Institut für Molekulare Herz-Kreislaufforschung IMCAR, gehört zu den 8 Preisträgerinnen und Preisträgern. Weitere Informationen finden Sie hier.
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., Bielefeld veranstaltet im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit der RWTH Aachen am 5. Dezember einen Workshop
zum Erfahrungsaustausch über wirksame Strategien zur Gewinnung des weiblichen Techniknachwuchses. Im Fokus steht die Schnittstelle Studium und Beruf bzw. die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Detaillierte Informationen zum Workshop finden Sie hier.
Der Internationale Tag der behinderten Menschen bietet die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit ein Zeichen für Integration und gegen Diskriminierung zu setzen. An der Universität steht die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe behinderter Studierender an der Hochschulbildung im Vordergrund. Die Vereinten Nationen (UN) haben im Jahr 1992 den 3. Dezember zum alljährlichen Internationalen Tag behinderter Menschen ausgerufen. Dieser Tag wird weltweit zu Aktionen genutzt, um die Ziele der vollen Teilnahme und Gleichstellung behinderter Menschen zu erreichen.
Einen ausführlichen Artikel finden Sie hier.
Die Gemeinschaftsaktion der Aachener Hochschulen, der Stadt Aachen und der Alemannia Aachen richtet sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Region Aachen. Die Aachener Hochschulen setzen sich nachdrücklich für Zivilcourage ihrer Studierenden und Beschäftigten im Studien- und Hochschulalltag ebenso wie in der Freizeit ein. Durch verschiedene Aktivitäten in den nächsten Wochen und Monaten soll auf Ausgrenzung und Diskriminierung in Studium, Beruf und im Sport hingewiesen und vielfältigen Möglichkeiten für ein besseres Miteinander aufgezeigt werden. Den Auftakt macht die Veranstaltung „Freundschaftsspiel“ am 26. November, ab 16 Uhr im SuperC. Es spielt eine Auswahlmannschaft von Alemannia Aachen gegen eine Auswahl der Aachener Hochschulen im Menschenkicker. Zudem startet die Ausstellung "Ballarbeit" und eine Gesprächsrunde diskutiert das Thema "Fair Play - im Stadion und auf dem Campus".
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden hier.
Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet in Frankfurt a.M. eine Fachtagung zur Thematisierung diskriminierungsfreier Integrationskonzepte kommunaler Personal- und sozialer Dienstleistungspolitik. Im Mittelpunkt der Tagung stehen der Austausch mit Vertretern anderer europäischer Kommunen sowie die Vorstellung und Diskussion der Empfehlungen aus dem europäischen Netzwerk "Cities for local integration policy" (CLIP). Detaillierte Informationen zur Fachtagung finden Sie hier.
Die Beauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen laden ein zur Informationsveranstaltung für behinderte und chronisch kranke Studieninteressierte und Studierende. Seminarraum der Zentralen Studienberatung, Templergraben 83, 52062 Aachen, 15.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier.
Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gewinnt vor dem Hintergrund des Nachwuchsmangels und der Abwanderung von ärztlichem und wissenschaftlichem Personal ins Ausland zunehmend an Bedeutung. Gerade im Kliniksektor besteht erheblicher Nachholbedarf, denn noch immer zeichnet sich hier der Arbeitsalltag durch eine zu große Arbeitsbelastung mit hohem Erwartungs- und Leistungsdruck aus. Dieses Symposium möchte einen Diskurs zu diesem Thema anregen und gemeinsam nach adäquaten Lösungen suchen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Anmeldeformular
Das Symposium wird in diesem Jahr Geschlechteraspekte in der Klinik und in der Arztpraxis beleuchten. Es ist bestrebt, die für die klinischen Tätigkeiten aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse der Gender-Forschung herauszuarbeiten. Das Symposium soll vor allem als Informationsplattform zum Austausch von Wissen aus klinischer Forschung und dem aus der Klinik-/Arztpraxis dienen. Renommierte Expertinnen und Experten werden für exzellenten Wissenstransfer und lebendige Diskussion garantieren.
Mit dem 01. September 2008 hat an der RWTH Aachen ein Zivildienstleistender seine Arbeit aufgenommen. Der Zivildienstleistende wird
das Unterstützungsangebot für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergänzen. Er bietet behinderten und/oder chronisch kranken Studierenden Hilfestellungen bei der Bewältigung des universitären Alltags.
Weitere Informationen hier.
Auszeichnung „TOTAL E-Quality„ für RWTH Aachen
Die RWTH Aachen wird zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-Quality Prädikat ausgezeichnet. Das Prädikat zeichnet Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus, die eine an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik verfolgen. Mehr...