Vom 23. bis 24. Juni 2011 findet in Paris die internationale Konferenz „Gender and Interdisciplinary Education for Engineers (GIEE) 2011“ statt. Die Konferenz wird organisiert durch das Forschungskonsortium „Higher Education leading to Engineering and Scientific Careers (HELENA)“ und widmet sich der Fragestellung, inwieweit interdisziplinäre Lehre das Gender-Gleichgewicht und den Nachwuchs in MINT-Fächern fördern kann.
Univ.-Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten ist Mitglied des wissenschaftlichen Gremiums der Konferenz.
Weitere Informationen finden Sie im Dokument zum Call for Papers.
Der Vortrag mit dem Fokus Rechtsschutz gegen Diskriminierung wird am 8. Dezember 2010 um 16:00 Uhr Uhr im Ford-Saal des SuperC von Isabel Teller gehalten. Die Juristin und Mediatorin arbeitet seit 2004 beim Gleichbehandlungsbüro Aachen, einer Fachstelle für Institutionen, Organisationen und Vereine, die mit der Thematik von Diskriminierung und Rassismus konfrontiert sind. Betroffenen steht das Büro als Melde- und Beratungsstelle bei Diskriminierungsbeschwerden zur Verfügung. Die Referentin wird sich ausführlich mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, welches umgangssprachlich auch als Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet wird, auseinander setzen und über rechtliche Möglichkeiten zum Schutz gegen Diskriminierung informieren.
Infos:
Weitere Informationen zum Termin finden Sie auf der Website des Gleichstellungsbüros der RWTH Aachen.
wie kann ich mich mit HIV infizieren, welcher Schutz ist sicher? Wie verhalte ich mich gegenüber Infizierten?
Auf diese und weitere Fragen werden am 1.Dezember die AG "Mit Sicherheit Verliebt" in Kooperation mit dem Schwulenreferat der RWTH wie jedes Jahr Antworten und weitere Informationen geben. Bei Spielen, Quiz uvm. kann jeder noch etwas dazu lernen oder einfach beim Gewinnspiel mitmachen. Infostände befinden sich am 1.12.
zur Vorlesungszeit (9 Uhr bis 13 Uhr) im Kármán-Auditorium, im Uniklinikum (neben dem Kiosk) und in der Nähe des AStA.
Zusätzlich veranstaltet der AStA zusammen mit dem Filmstudio der RWTH ein Abendprogramm: einen Filmabend im Humboldt-Haus mit Gl&uumL;hwein und Plätzchen. Gezeigt wird der Film „Themba - das Spiel seines Lebens“. Ein Fußballmärchen aus Südafrika, in dem anhand eines persönlichen Schicksals von der Aids-Tragödie des Kontinents berichtet wird.
Zu Beginn wird die Aidshilfe Aachen in einem kurzen Vortag nocheinmal die aktuelle Problematik schildern. Einlass ist ab 19 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr.
Der Name, das Geschlecht oder das Alter sind in vielen Fällen ein Grund, um eine Bewerbung nicht zu berücksichtigen. So sind in Bewerbungsverfahren vor allem Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Arbeitsuchende und Frauen mit Kindern oft Diskrimierung ausgesetzt. Die genannten Gruppen haben somit wesentlich schlechtere Chancen eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch zu erhalten, was zahlreiche Studien und die Beratungserfahrung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) belegen.
Aus diesem Grund beginnt am 25. November 2010 die bundesweit erste Testphase für anonymisierte Bewerbungsverfahren. In dieser werden ein Jahr lang verschiedene Unternehmen und Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst neue Wege in der Mitarbeiterrekrutierung versuchen.
Weitere Informationen zum anonymisierten Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Website Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
Die Koordinationsstelle Pflege bietet am 24.11.2010, 16.15 Uhr, im Super C, Ford-Saal, Templergraben 57, einen Vortrag –Finanzierung der Hilfen bei Pflegebedürftigkeit“ an.
Einen Tag später am 25.11.2010 lädt das Sachgebiet Behindertenfragen Studierender und die Interessenvertretung für behinderte und chronisch kranke Studierende laden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Behinderung und Studium an der RWTH“ , 19 Uhr, in das Super C, Raum 1.29/1.30, 1. Etage, Templergraben 57, ein.
Weitere Informationen zu den Terminen finden Sie auf der Website zum barrierefreien Studium.
Im Rahmen der ILA 2010 (Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung) findet eine Panel Diskussion von „Women in Aerospace Europe“ am Mittwoch dem 9. Juni um 16:00 neben dem DGLR-Stand in der Halle 8a (Stand 200) statt. Der Titel der Diskussion lautet “How can more Women in the Aerospace Business get into Leadership Positions?” und wird Lösungsansätze und Best Practice-Maßnahmen vorstellen. Neben Simonetta di Pippo (WIA Europe President and ESA Director for Human Spaceflight) und Louis Gallois (EADS CEO) nehmen Anna Schubert, Ariane Cornell und Nathalie Toso als Wissenschaftlerinnen und Führungskräfte in Luft- und Raumfahrtinstitutionen am Panel teil.
Weitere Informationen zur ILA 2010 in Berlin finden Sie auf der Tagungswebsite.
Das Schwulenreferat der Aachener Hochschulen organisiert in der Zeit von April bis September 2010 eine Vortragsreihe, welche die verschiedenen Problemfelder und Diskrimierungen thematisieren, mit denen Homosexuelle in ihrem Alltag in Deutschland konfrontiert werden. Der erste Vortrag findet am Dienstag, den 27. April statt.
Weitere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie im Flyer bzw. auf dem Poster und ausführlicher im Programmheft.
Auch in diesem Jahr bietet das Deutsche Studentenwerk wieder das Seminar Berufseinstieg mit Behinderung und chronischer Krankheit an.
Das Deutsche Studentenwerk lädt dazu Studierende und Hochschulabsolvent/innen mit Behinderung/chronischer Krankheit ein.
Als Themen werden im Seminar u.a. Bewerbungsschreiben in Theorie und Praxis, Simulation von Bewerbungsgesprächen, individuelle Gespräche zu Bewerbungsverfahren sowie Unterstützungsangebote und Erfahrungsberichte behandelt bzw. vorgestellt.
Teilnehmerzahl: 15 Personen
Termin und Ort: 3, bis 6. August 2010 in Bonn
Anmeldeschluss: 1. Juni 2010
Das ausführlliche Programm ist auf den Seiten des Deutschen Studentenwerks zu finden.
Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Beutke Tel.: 030/ 29 77 27 64, Mail: beutke@studentenwerke.de).
Am 15. Mai veröffentlichte das Aachener Bündnis für Familien eine Onlinebroschüre mit Informationen, Hinweisen und Ansprechpersonen zum Thema „Studieren, Lehren und Forschen mit Kind in Aachen“. Die Broschüre entstand in einer Kooperation aus der Stadt Aachen, den Aachener Hochschulen, dem Studentenwerk Aachen und den Studierendenausschüssen der Hochschulen.
Die Onlinebroschüre finden Sie beispielsweiseauf den Webseiten der Stadt Aachen.
Der VdK-Integrationspreis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung bezeichnet ein Projekt, das von insgesamt neun Organisationen unter Schirmherrschaft von Karl-Josef Laumann, Arbeits- und Sozialminister des Landes NRW, unterstützt wird, und Menschen mit Behinderung auszeichnet, die sich durch besondere Leistungen sowie durch eine Persönlichkeit mit Vorbildcharakter hervorheben. Die Vorschlagsfrist endet am 15. August 2009. Die Preisverleihung erfolgt auf der REHACARE 2009 in Düsseldorf.
Die Broschüre zum VdK-Integrationspreis finden Sie im PDF-Format downloaden.
Die deutschen Hochschulen wollen sich stärker auf die besonderen Belange von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit einstellen. Etwa acht Prozent der Studierenden fühlen sich durch eine gesundheitliche Schädigung im Studium beeinträchtigt. Mit der Empfehlung „Eine Hochschule für Alle“ hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) auf ihrer Mitgliederversammlung in Aachen einstimmig beschlossen, Maßnahmen durchzuführen, welche die Chancengerechtigkeit für diese Personengruppe schaffen sollen.
Die Stellungnahme der Interessenbeauftragten behinderter und chronisch kranker Studierender an der RWTH Aachen zur Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenzfinden Sie im PDF-Format herunterladen.
Die European Agency for Development in Special Needs Education hat das Projekt „HEAG“ (Higher Education Accessibility Guide) wieder aufgelegt. Für den Herbst diesen Jahres ist der Neustart einer Datenbank geplant, die Informationen zur Barrierefreiheit der Hochschulen in den teilnehmenden europäischen Ländern enthält. Die Datenbank soll Studieninteressierte mit Behinderung/chronischer Krankheit bei der Recherche zu einem Studienaufenthalt im Ausland unterstützen. Gegenwärtig sind die Hochschulen aufgefordert, einen Web-basierten Fragebogen für ihre Einrichtung zu beantworten. Für Fragen zum Projekt stehen Dr. Sven Drebes und André Radtke von der BAG Behinderung und Studium unter heag@behinderung-und-studium.de zur Verfügung.
Der Fragebogen kann bis zum 31.7.2009 auf den Webseiten der European Agency beantwortet werden.
Kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit kommt die Bundesregierung ihrer Pflicht nach, einmal pro Legislaturperiode öffentlich über die Lage der Menschen mit Behinderung und die Entwicklung ihrer Teilhabe zu berichten. Im Abschnitt „4.3 Hochschulbildung“ referiert der Behindertenbericht die mit der 18. Sozialerhebung des DSW erhobenen Zahlen zu Studierenden mit Behinderung und dem Einfluss einer Behinderung auf den Studienverlauf. Der Bericht weist auf die neuen Barrieren hin, die sich für Studierende mit Behinderung aus den grundlegenden Veränderungen im Hochschulsystem ergeben, benennt neue Steuerungsinstrumente zur Sicherung der chancengleichen Teilhabe Studierender mit Behinderung (Akkreditierung) und betont die Notwendigkeit, die unterschiedlichen Kostenträger besser für die Belange der Studierenden mit Behinderung zu sensibilisieren.
Den Behindertenbericht 2009 finden Sie im Webangebot des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
In Kooperation mit der Studierendenvertretung für behinderte und chronisch kranke Studierende hat die Hochschulbibliothek der RWTH Aachen angemessene Nutzungsbedingungen für die genannte Zielgruppe erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Die Regelungen umfassen u.a. verlängerte Leihfristzeiten, Möglichkeiten zur Verlängerung von ausgeliehenen Medien und praktische Hilfen des Bibliothekspersonals bei Benutzung vor Ort. Mit der Veröffentlichung der Maßnahmen sollen sämtliche Institutsbibliotheken an der RWTH Aachen die Maßnahmen in ihre Nutzungsbedingungen integrieren und behinderten und chronisch kranken Studierenden einen angemessenen Zugang zu den Bibliotheken verschaffen.
Die genannten Angebote und Regelungen der Hochschulbliothek finden Sie unter im Webangebot der Bibliothek unter dem Stichwort Service und Menschen mit Behinderungen.
Das Forum für Doktorandinnen an der RWTH Aachen bietet Frauen in der Promotionsphase ihrer akademischen Ausbildung die Möglichkeit, sich über ihre Fachgrenzen hinaus mit anderen Doktorandinnen auszutauschen. Die regelmäßige Veranstaltung von persönlichen Treffen und der Aufbau einer Kontaktdatenbank dient dem Knüpfen von Netzwerken auch über die Promotionszeit hinaus. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Forums.
Bundesweit erstes Mentoring-Projekt für Studentinnen mit
Behinderung ist seit Dezember 2008 gestartet. Zum Auftaktseminar in Bonn begegneten sich 20 Studentinnen mit Behinderung sowie 20 Studierende verschiedenster Fachrichtungen als Mentoren.
Für die neue Mentoringphase von Januar 2010 bis Januar 2011 können sich interessierte Studentinnen bis zum 15. September beim Hildegardis-Verein bewerben. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Projekts.
Weitere Informationen für Studierende mit chronischer Erkrankung oder
Behinderung an der RWTH Aachen erhalten Sie über den
Rektoratsbeauftragten für Behindertenfragen Studierender und über die
Interessenbeauftragte behinderter Studierender.
