Nachlese: Abschluss- und Auftaktveranstaltung des Mentoring-Programms TANDEMplus

13.06.2016
Die TANDEMplus-Absolventinnen 2014 bis 2016 Claudia Fahlbusch

Am 13. Juni 2016 feierte das Mentoring-Programm TANDEMplus, das sich an Postdoktorandinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften richtet, nicht nur den Abschluss einer erfolgreichen sechsjährigen Kooperation zwischen der RWTH Aachen, dem Karlsruher Institut für Technologie und dem Forschungszentrum Jülich, sondern auch den Start in eine Neuauflage, die nunmehr als dreijährige Kooperation der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich unter dem JARA-Dach angelegt ist.

  Grußwort des Rektors der RWTH Claudia Fahlbusch Professor Schmachtenberg begrüßt die Programmteilnehmerinnen und Gäste

Am frühen Nachmittag richteten sich zunächst Workshops zu den Themen „Netzwerken“ und „Clever kontern“ an aktuelle wie ehemalige Teilnehmerinnen, bevor Dr. Daniela Wilmes, die Programmkoordinatorin, die geladenen Gäste im Generali Saal des SuperC zum offiziellen Teil der Feierlichkeiten willkommen hieß. Grußworte sprachen Prof. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich sowie Simone Belgardt vom Karlsruher Institut für Technologie und überreichten den Teilnehmerinnen der letzten Programmrunde ihre Zertifikate.

  Die TANDEMplus-Teilnehmerinnen 2016 Claudia Fahlbusch TANDEMplus-Teilnehmerinnen und -Verantwortliche der aktuellen Programmrunde

Spannend war die Einführung der neuen TANDEMplus-Teilnehmerinnen – jede stellte sich selber vor und berichtete kurz von ihrem fachlichen Hintergrund. Nach einem Impulsvortrag zur gendergerechten Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs, gehalten von Professorin Doris Klee, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs an der RWTH Aachen, bilanzierte Gitta Doebert, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Gender und Diversity Management (IGaD), die TANDEMplus-Laufzeit von 2010 bis 2016 und berichtete u.a., dass eine ganze Reihe ehemaliger Teilnehmerinnen ihr Traumziel Professur inzwischen erreicht haben.

Im Anschluss nutzten Verantwortliche, Programmteilnehmerinnen und Gäste bei Häppchen und Getränken die Gelegenheit zum angeregten Austausch. Der IGaD-Themenabend „Wege zur Professur – persönliche Sichtweisen und Einschätzungen“ im Ford Saal ließ den Tag inhaltlich passend ausklingen. Anschaulich berichteten Professorin Iris Oppel und Professor Joost van Dongen über ihre individuellen Karrierewege und -entscheidungen und ihre ganz persönlichen Strategien zur Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie.