audit familiengerechte hochschule

  Eine Schwangere hält mit einem Kollegen einen Vortrag im Hörsaal Andrea Borowski

Seit dem Erhalt des Grundzertifikats im Sommer 2009 und den erfolgreichen Re-Auditierungen im Sommer 2012 und 2015 führt die RWTH Aachen zahlreiche Aktivitäten erfolgreich durch, um Studierenden und Beschäftigten eine Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie zu ermöglichen.

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Hierzu gehört insbesondere eine flexible Arbeits- und Studienorganisation mit Fokus auf die Arbeits- und Studienzeit und den Arbeits- und Studienort. Darüber hinaus bestehen seit vielen Jahren zahlreiche Service- und Beratungsangebote, die im Familienservice der Gleichstellungsbeauftragten gebündelt sind. Weitere Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Information und Kommunikation der Angebote, die Ansprache und Sensibilisierung der Führungskräfte sowie eine an Chancengerechtigkeit orientierte Personalentwicklung und wissenschaftliche Qualifizierung.

2015 erneute Re-Auditierung „Konsolidierung“

Im Sommer 2015 hat sich die Hochschule einer erneuten Re-Auditierung, der so genannten Konsolidierung, unterzogen und erhielt im Oktober das neue Zertifikat. Die Gründe hierfür lagen darin, dass an der RWTH Aachen weiterhin Handlungsspielraum und Entwicklungspotential zu einer umfassenden familiengerechten Hochschule gesehen wird. So verdeutlicht Professorin Doris Klee für das Rektorat:

Die familiengerechte Gestaltung der Arbeits-und Studienbedingungen sind ein grundlegender Baustein einer erfolgreichen Personalgewinnung und -entwicklung der RWTH Aachen. Als zukunftsweisende Hochschule wollen wir neue Wege gestalten. Daher lege ich im Re-Audit besonderen Wert auf die Sicherung der Qualität bestehender Angebote und auf die Ansprache diverser Zielgruppen in unterschiedlichen Lebenslagen.

 
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Die übergreifenden Ziele für die kommenden drei Jahre sind zum einen Ansätze zur Qualitätssicherung aller Prozesse zum Thema Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie und zum anderen die Förderung einer familienbewussten und chancengerechten Einstellung aller Hochschulangehörigen, insbesondere der Führungskräfte. Dies soll schließlich dazu führen, dass familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen fester Bestandteil einer diversity-orientierten Hochschulkultur werden.

Manuela Aye, die Leiterin des IGaD, freut sich sehr über die erneute Auszeichnung und auf die Arbeit der nächsten drei Jahre:

Dieses erfolgreiche Konzept zur familiengerechten Hochschulentwicklung als Teil unseres Gender und Diversity Managements nutzen zu können, ist eine wertvolle Bereicherung unserer Arbeit. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt uns, dass in vielfältigen hochschulinternen Kooperationen mit den Abteilungen der Hochschulverwaltung, dem Gleichstellungsbüro und den Personalräten zahlreiche positive Anreize für mehr Familiengerechtigkeit geschaffen werden konnten.

Der Organisationswandel ist uns ein Gemeinschaftsanliegen

  • Das Rektorat ist ein Motor der familiengerechten Hochschulentwicklung.
  • Innerhalb der zentralen und dezentralen Hochschulstrukturen werden Hochschulangehörige mit Familienaufgaben in unterschiedlicher Form unterstützt und die familiengerechte Hochschule vielfach gelebt.
  • Außerhalb der Hochschule werden wir vielfach als gutes Beispiel wahrgenommen. Eine Vernetzung besteht in zahlreichen Kooperationen und Netzwerken.
 

Statement

„Als Vater von vier Kindern ist mir eine familienfreundliche Grundeinstellung im Institut für Kunststoffverarbeitung eine Herzensangelegenheit bzw. eine Selbstverständlichkeit.
Durch die gesamte Organisationsstruktur ist es möglich, Studium, Beruf und Familie ganz individuell zu vereinbaren. Elternzeit, flexible Arbeitszeitmodelle (Teil- und Gleitzeit), Home-Office, Kindertagesstätten und die Angebote des Familienservice sind nur einige Faktoren, die mich bei der familiengerechten Personalführung unterstützen. Von dem offenen und angenehmen Arbeitsklima profitieren alle Beteiligten, auch ich.
Solche Voraussetzungen zu schaffen und weiter auszubauen, sehe ich nicht nur als Pflicht, sondern auch als ein persönliches Anliegen. Zufriedene Mitarbeitende, die mit Freude ihrer Tätigkeit nachgehen, sind mir dabei Ansporn und Antrieb."

Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV). Preisträger „Famos für Familie“ 2014.

 

Eine Auswahl bisheriger Aktivitäten an der RWTH Aachen

  • Verlässlichkeit in den Beschäftigungsverhältnissen
  • Flexibilisierung des Arbeitsortes
  • Flexibilisierung der Studienorganisation
  • Ansprache und Unterstützung von Familien und Pflegenden
  • Familienverantwortung als Führungsaufgabe
  • Erforschung Vereinbarkeitsrealität in Wissenschaft und Forschung durch Befragungen