Place to Be: Diversity Fund & Re-entry Positions

  Studierende vor dem SuperC Peter Winandy

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Ziel der RWTH ist es, ein Place to Be zu sein – ein Ort, an dem alle Hochschulangehörigen dabei unterstützt werden, ihr volles Potenzial zu entfalten. Place to Be baut im Rahmen der Exzellenzinitiative auf der Maßnahme "Menschen in Bewegung setzen“ aus dem ersten Zukunftskonzept auf, in dessen Kontext die Stabstelle IGaD 2007 gegründet wurde.

Diversity Fund

Eine der Maßnahmen, mit denen die RWTH Aachen die Vielfalt unter ihren Beschäftigten fördert, ist die jeweils dreijährige Finanzierung von Promotionsstellen aus dem Diversity Fund. Talentierte Absolventinnen und Absolventen konnten eine Förderung beantragen, wenn sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllten:

  • Vorliegen einer Schwerbehinderung nach SGB IX oder Gleichgestellung nach § 2 Abs. 3 SGB IX, insbesondere Sprach- und Hörbehinderung, oder
  • Herkunft aus einem nicht-akademischen Elternhaus oder
  • Herkunft aus einem nicht-akademischen Elternhaus und persönlicher Migrationshintergrund; Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland

Die Auswahl der Doktorandinnen und Doktoranden wurde vom IGaD koordiniert und erfolgte auf der Basis von Fachgutachten, der Einschätzung der Fakultäten, dem Votum der RWTH-Vergabekommission und der abschließenden Förderentscheidung durch das Rektorat. Zwischen 2013 und 2017 werden insgesamt 18 Personen mit jeweils einer halben TV-L 13-Stelle für die Dauer von drei Jahren gefördert. Die Mittel stehen bis Oktober 2017 zur Verfügung. Weitere Anträge können nicht mehr angenommen werden.

Re-entry Positions für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach der Elternzeit

Re-entry positions ermöglichen promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine einjährige Verlän­gerung ihres Beschäftigungsverhältnisses im Anschluss an die Elternzeit. Dadurch werden Anreize geschaffen, zeitnah an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

Die gemeinsame Beantragung der Mittel durch Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler und ihre jeweilige professorale Betreuungsperson war unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  • 6 bis 12 monatige Dauer der Elternzeit,
  • Vorliegen arbeitsrechtlicher Voraussetzungen für eine einjährige Vertragsverlängerung
  • 50 % Ko-Finanzierung der Personalkosten durch die Professur oder die Fakultät
  • Beschäftigungsumfang nach dem Wiedereinstieg von mindestens 50% der regulären wöchentlichen Arbeitszeit.

Das IGaD koordiniert das Antrags- und Bewilligungsverfahren. Zwischen 2013 und 2017 werden 20 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden gefördert. Im Rahmen der Überbrückungsfinanzierung von November 2017 bis Dezember 2018 wird die Förderung von Re-entry positions fortgeführt. Es ist daher ab sofort wieder möglich, Anträge zu stellen!

Die Maßnahme Place to Be wird durch Mittel der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.