Dezentrales Genderconsulting

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Hintergrund

An der RWTH Aachen ist eine Vielzahl von Nachwuchswissenschaftlerinnen beschäftigt, die sich auf dem Weg zur Professur befinden. Sie sind in der Regel fachlich gut in ihre Arbeitsgruppen und wissenschaftlichen Communities eingebunden. Wie das erst kürzlich veröffentlichte CEWS-Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017 jedoch zeigt sind Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen weiterhin unterrepräsentiert und besetzten aktuell gerade einmal 15 Prozent der Professuren an der RWTH Aachen. Eine Ursache ist die so genannte „Leaky Pipeline“: Obwohl mehr junge Frauen als Männer ein Studium beginnen, dünnt sich der Frauenanteil entlang der Karriereleiter in Hochschulen immer mehr aus. Um diesem Effekt entgegen zu wirken und den weiblichen Nachwuchs auf dem Weg zur wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen, sollen Frauen darin bestärkt werden, eigene Anträge für ihr wissenschaftliches Weiterkommen in verschiedenen Ausschreibungen zu stellen. Im Rahmen eines dezentralen Genderconsulting wird pilothaft ein Beratungsangebot für diese Nachwuchswissenschaftlerinnen geschaffen, das ihnen bereits vor der Antragsstellung zur Seite steht.

  Elemente des Dezentralen Genderconsultings

Zielsetzung

Zentrales Ziel des Dezentralen Genderconsulting ist es talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen aktiv auf ihrem Weg zur Professur zu unterstützen, um langfristig den Frauenanteilen in den wissenschaftlichen Spitzenpositionen zu erhöhen. Mit der direkten Adressierung der Nachwuchswissenschaftlerinnen sollen Frauen darin bestärkt werden, eigene Anträge zur Förderung ihrer Person oder ihrer Forschung zu stellen. Durch das Angebot, dessen Maßnahmen bereits vor der jeweiligen Antragstellung angesetzt werden und sich direkt an die Nachwuchswissenschaftlerinnen richten, soll das bestehende Beratungsangebot an der RWTH Aachen sinnvoll ergänzt werden.

Zielgruppen

  • Postdoktorandinnen
  • Juniorprofessorinnen