Das vom IGaD ausgearbeitetet Gleichstellungskonzept der RWTH Aachen ist von einem bundesweiten Expertengremium im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Professorinnenprogramms positiv begutachtet worden. Kurzfassung als Download.
Eine wichtige Dimension von Diversity an der Hochschule ist die Gewährleistung von guten Rahmenbedingungen und Angeboten für Studierende und Beschäftigte mit Behinderung oder chronischer Krankheit. Hier finden sie die IGaD-Website "Barrierefreie Hochschule"
Das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Auftrag gegebene Projekt entwickelt ein Indikatorensystem zur Betrachtung der Diskriminierungsfreiheit an Hochschulen. Hier finden Sie die IGaD-Website
"Diskriminierungsfreie Hochschule"
Auf Beschluss des Rektorats der RWTH Aachen werden ab 2011 50% der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bereitgestellten Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen im Rahmen der SFB und Graduiertenkollegs zentral vom Gleichstellungsbüro unter der Beteiligung des IGaD verwaltet. Weitere Informationen finden Sie in der Kurzübersicht.
Um einen Prozess zur Entwicklung eines kohärenten und an Gender- und Diversity-Kriterien orientiertes Organisations- und Personalentwicklungskonzept anzustoßen, steht am Beginn die Identifizierung aller bestehenden Projekte, Maßnahmen und Ressourcen.
Das Integration Team wird das vorhandene Gender- und Diversity-Profil an der RWTH Aachen in einem Projekt- und Maßnahmenkatalog innerhalb und außerhalb der Hochschule sichtbar machen und bewerten, die Koordination bestehender Aktivitäten verbessern und aufgedeckte Lücken schließen. Die Analyse der Ist-Situation in den zentralen und wissenschaftlichen Einrichtungen wird damit zugleich mit der Entwicklung individueller, auf jede Einrichtung abgestimmte Handlungskonzepte ergänzt. Zielvereinbarungen werden diesen Prozess vervollständigen. Dabei wird das Integration Team die Implementierung der ergänzenden Maßnahmen durch Prozessberatung und Begleitung der Einrichtungen unterstützen.
Durch die enge Kooperation insbesondere mit den Dezernaten für Planung, Entwicklung und Controlling, und Personalentwicklung und mit allen Fakultäten und Verwaltungseinheiten soll eine kontinuierliche Beratung zur Integration von Gender- und Diversity-Aspekten auf allen Ebenen der Hochschule erreicht werden.
Zusammen mit einem International Recruiting wird die Hochschule über eine proaktive Berufungspolitik in den nächsten Jahren gezielt Frauen für Professuren ansprechen. Die Gewinnung der besten Köpfe wird darüber hinaus als kontinuierlicher Prozess verstanden, der schon bei der Identifizierung von exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern beginnt und über Einladungen zu Gastvorträgen bis hin zur Vorstellung der Hochschule reicht.
Die Einrichtung eines Dual Career Centers für neu berufene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Familien ist dabei ein weiterer Baustein, der die RWTH Aachen zu einem motivierenden und Innovationen fördernden Arbeitsumfeld macht.
Ausgehend von den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Erhöhung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Forschung, wurden im Auftrag des Präsidiums der DFG von einer Kommission Vorschläge zur Ausgestaltung von strukturellen und personellen Gleichstellungsstandards erarbeitet. Die Hochschulen wurden aufgefordert, diese zu konkretisieren und umzusetzen. In einer Aufforderung zur Stellungnahme der Hochschulen zu den forschungsorientierten Gleichstellungsstandards wies die DFG zugleich auf die Selbstverpflichtung der Hochschulen hin, die forschungsorientierten Gleichstellungsstandards als Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln anzuerkennen und Zielvorgaben für die Steigerung des Frauenanteils in den jeweiligen Qualifizierungsstufen zu bestimmen. Die RWTH Aachen hat mit Ihrer Stellungnahme vom März 2009 ein Konzept zur Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards beschlossen.
Eine Übersicht über die Maßnahmen des Umsetzungskonzeptes an der RWTH Aachen.