Zertifikate & Auszeichnungen der RWTH

 

Die RWTH Aachen University stellt sich regelmäßig umfangreichen Zertifizierungsverfahren, die ihr fortwährendes Engagement in den Bereichen Gleichstellung, Chancengerechtigkeit, Diversity Management und Familiengerechtigkeit dokumentieren. Die kontinuierliche Überprüfung der diesbezüglichen Ziele und Maßnahmen, beispielsweise im Rahmen des Prädikats TOTAL E-QUALITY, dient der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Hochschule.

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Prädikat TOTAL E-QUALITY & Diversity

Seit 2005 wird die RWTH regelmäßig mit dem Prädikat TOTAL E-QUALITY ausgezeichnet, 2017 erhielt die Hochschule erstmals zusätzlich das neu ausgelobte Prädikat Diversity sowie den Nachhaltigkeitspreis. Die Zertifizierung wurde im Jahr 2020 erfolgreich erneuert.

Das TOTAL E-QUALITY Prädikat wird von Politik und Wirtschaft gleichermaßen als Maßstab bei der Förderung von Frauen in allen Arbeitsbereichen und insbesondere in Führungspositionen anerkannt.

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audit familiengerechte hochschule

Das audit familiengerechte hochschule der berufundfamilie Service GmbH der Hertie-Stiftung begleitet die umfassenden Aktivitäten der RWTH bei der Etablierung familiengerechter Arbeits- und Forschungsstrukturen. 2009 erfolgte in diesem Rahmen die Zertifizierung als familiengerechte Hochschule, 2012 und 2015 wurde die RWTH jeweils erfolgreich re-auditiert. Zum dauerhaften Erhalt des Zertifikats wurde im Herbst 2018 das so genannte Dialogverfahren durchgeführt. Die dabei ermittelten Vereinbarkeitsbedürfnisse und -wünsche von Hochschulangehörigen führten zur Entwicklung eines Handlungsprogramms.

Mit dem audit familiengerechte hochschule arbeiten Universitäten, Hochschulen und Akademien aktiv an ihrem Ziel, Studien- und Arbeitsbedingungen familiengerecht zu gestalten. Mit der Auditierung haben sie sich dazu entschieden, der Vielfalt von Lebensentwürfen und Familienformen gerecht zu werden.

 

Die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG

Als Mitglied der DFG hat sich die RWTH im Jahr 2017 zum wiederholten Mal den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG verpflichtet. Bereits 2008 setzte sich die Hochschule vor diesem Hintergrund Zielvorgaben für die Entwicklung des Frauenanteils bei den Professuren: Angestrebt wurde bzw. wird eine Steigerung von 8 % (2008) auf 25 % im Jahre 2030 (Stand 09/2020: 18,8 %). Die RWTH hat seit 2009 kontinuierlich über die Entwicklung der forschungsorientierten Gleichstellungstandards berichtet, zuletzt mit qualitativen Berichten zur Erhöhung des Frauenanteils in der Postdoc-Phase und zum Umgang der Hochschule mit dem Thema Vielfältigkeit/Diversität.

 

Die RWTH erhielt im August 2013 als erste deutsche Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverfahren. Nach erfolgreicher Re-Auditierung wurde sie im erneut im August 2021 für weitere fünf Jahre ausgezeichnet.