Aachener Abendgespräche zur schulischen Inklusion im Sommersemester 2020

28.04.2020

Auch im Sommersemester veranstaltet das Lehr- und Forschungsgebiet Heterogenität am Institut für Erziehungswissenschaft der RWTH seine "Abendgespräche zur schulischen Inklusion".

 

Dienstag, 28. April, 18:30-20:00 Uhr
Schulische Inklusion: Förderschwerpunkt Sprache

Referentin: Dr. Stephanie Riehemann

Sprachliche Heterogenität stellt eine Herausforderung für alle Lehrkräfte dar. Sie wird durch eine Vielzahl an personalen, familiären, institutionellen und gesellschaftlichen Faktoren bedingt. Im Vortrag stellt Dr. Riehemann zunächst die Voraussetzungen für einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache vor und zeigt anschließend, wie Kinder in ihrem sprachlichen Lernen unterstützt und sprachliche Lernbarrieren im Unterricht abgebaut werden können.

C.A.R.L., H04 (Claßenstraße)

Dienstag, 19. Mai 2020, 18:30-20:00 Uhr (evtl. 12. Mai)
Zum Phänomen der inkludierten Exklusion: Neuzugewanderte Schüler*innen im deutschen Schulsystem

Referentin: Prof. Dr. Lisa Rosen (Universität zu Köln)

Dr. Rosen thematisiert in ihrem Vortrag die Bildungssituation neuzugewanderter Schüler*innen in Deutschland. Der Blick wird vergleichend und kontrastierend auf zwei verschiedene Schulformen (Hauptschule/Gymnasium) und zwei verschiedene Schulmodelle (paralleles/teilintegratives Modell) einer Großstadt in NRW gerichtet. Es stehen die Alltagspraktiken und Deutungen der schulischen Akteure im Fokus. Die ersten Analysen gemäß der Grounded Theory werden entlang des Phänomens der ‚exkludierten Inklusion‘ dargestellt.

C.A.R.L., H04 (Claßenstraße)

Donnerstag, 16. Juli, 18:30 bis 20:00 Uhr

"Mythos Bildung - Die ungerechte Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft"

Referent: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Universität Osnabrück)

Mit Bildung löst man kein einziges der großen gesellschaftlichen Probleme, etwa die vielen offenen Fragen der Digitalisierung, den fortschreitenden Klimawandel oder den Umgang mit globaler Migration. Stattdessen geht es bei Bildung einzig und allein um eine Verringerung von Chancenungleichheit, um die Erweiterung von Erfahrungshorizonten und Zukunftsperspektiven für alle Kinder und um die Vorbereitung der nächsten Generationen auf die unbekannten Herausforderungen einer zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft.

C.A.R.L., H02 (Claßenstraße)


Ansprechpartnerin für alle Veranstaltungen:

Lehr- und Forschungsgebiet Heterogenität