Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder III

  Wissenschaftlerin an Tafel Urheberrecht: Martin Braun

Im deutschen Wissenschaftssystem nimmt die Gleichstellung von Frauen und Männern mit jeder höheren Stufe der akademischen Laufbahn ab. So betrug 2018 der Frauenanteil an den Hochschulabschlüssen 51,3%, an den Promotionen 45,2%, an den Habilitationen 31,6%, und an den Professuren 24,7% (vgl. Statistisches Bundesamt; Stand 27.11.2019). Das heißt, dass zwar mehr als die Hälfte aller Studienabsolvent*innen Frauen sind aber weniger als ein Viertel Professorinnen werden. 

Kontakt

Name

Ramona Liedtke

Projektkoordination Professorinnenprogramm III

Telefon

work
+49 241 80 94517

E-Mail

E-Mail
 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert daher seit 2010 mit seinem Professorinnenprogramm die Erhöhung der Anzahl an Professorinnen und die Etablierung und Erweiterung von Gleichstellungsstrukturen an deutschen Hochschulen. Das Integration Team - Human Resources, Gender and Diversity Management (IGaD) der RWTH Aachen hat auch in der aktuellen, dritten Runde die Förderung von diesmal drei Professuren für eine Dauer von fünf Jahren eingeworben und finanziert aus den freiwerdenden Mitteln Initiativen für Nachwuchswissenschaftlerinnen.

Folgende gleichstellungsfördernde Maßnahmen sind im Zeitraum Januar 2019 bis Februar 2025 geplant:

  • Qualifizierungsstellen für Postdoktorandinnen im MINT-Bereich bzw. im Bereich Medizin/Lebenswissenschaften
  • Flexible Career Management (FCM) for Female Postdocs, darunter das Mentoring-Programm TANDEMplus für Postdoktorandinnen (auf Englisch)
  • Karriereförderung und Vernetzung für Nachwuchswissenschaftlerinnen
  • Angebote für Schülerinnen zur Aufnahmen eines Studiums im MINT-Bereich
  • Aufbau eines Gender Portals und Sensibilisierung von Führungskräften
  • Ausstattung für zusätzliche Kinderbetreuungsangebote der RWTH