Dezentrales Gender Consulting

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Dr. Daniela Wilmes

Dezentrales Gender Consulting

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Hintergrund

An der RWTH Aachen ist eine Vielzahl von Nachwuchswissenschaftlerinnen beschäftigt, die den Karriereweg zur Professur eingeschlagen haben und in der Regel fachlich gut in ihre Arbeitsgruppen und wissenschaftlichen Communities eingebunden sind. Das CEWS-Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017 belegt jedoch, dass Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen weiterhin unterrepräsentiert sind. Dies gilt auch für die RWTH Aachen, hier beträgt der Frauenanteil an den Professuren Anfang 2018 lediglich 16,7 Prozent. Als Ursache dafür gilt die so genannte „Leaky Pipeline“: Obwohl Frauen insgesamt häufiger ein Studium beginnen als Männer, wird ihr Anteil entlang der akademischen Karriereleiter immer geringer.

  Elemente des Dezentralen Gender Consultings IGaD

Zielsetzung

Es ist der RWTH Aachen ein wichtiges Anliegen, diesem Effekt konsequent entgegen zu wirken, die Karriereentwicklung talentierter Nachwuchswissenschaftlerinnen mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen und den Frauenanteil an wissenschaftlichen Spitzenpositionen langfristig zu erhöhen. Mit dem Pilotprojekt Dezentrales Gender Consulting ist daher ein Beratungsangebot geschaffen worden, in dessen Rahmen Frauen bestärkt werden, Ausschreibungen wahrzunehmen und eigene Anträge für ihr wissenschaftliches Weiterkommen zu stellen. Im Sinne der Chancengleichheit verstehen sich die Projektmaßnahmen, die bereits vor der jeweiligen Antragstellung greifen und sich unmittelbar an einzelne Nachwuchswissenschaftlerinnen richten, als Ergänzung des bestehenden Beratungsangebots der RWTH Aachen.

Zielgruppen

  • Postdoktorandinnen
  • Juniorprofessorinnen
 

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Die Veranstaltungen des Dezentralen Gender Consulting richten sich an den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs der RWTH.

Bitte beachten Sie:
Der Workshop "Potentialanalyse für Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen" wird am 30. Juli 2018 nachgeholt!

 

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