3. PROTECA-Netzwerkfrühstück - Austausch zum Thema Industrie 4.0 zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern

24.04.2015
  Proteca Urheberrecht: Exzellenzcluster Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer

Das Anwendernetzwerk Produktionstechnik Aachen (PROTECA) des Exzellenzclusters „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ der RWTH Aachen wächst. Nicht nur zahlenmäßig an Teilnehmern, sondern auch immer mehr an Bedeutung. So konnte der Kreis der Veranstalter um die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) erfreulicherweise erweitert werden. Denn der Bedarf nach Lösungen und Unterstützung ist gerade auch für kleinere Unternehmen in punkto Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit aktueller denn je. Das Thema Industrie 4.0 betreffe ganz sicher nicht nur Großunternehmen, so der einstimmige Tenor der Teilnehmer. Das Problem ist jedoch, dass weitestgehend Zurückhaltung vorherrscht. Schließlich ist das Konstrukt Industrie 4.0 nicht wirklich greifbar, sicherlich mit Kosten und in Hinblick der Datensicherheit auch mit Risiken verbunden, die nicht jedes Unternehmen ohne weiteres auf sich nehmen kann. Aus diesem Grund bietet das Anwendernetzwerk des Exzellenzclusters Produktionstechnik Aachen (PROTECA) Hilfestellung für die KMUs in Stadt und Region Aachen Kontakte zur Hochschule zu knüpfen, um gemeinsam Lösungen und Unterstützung, auch für die individuellen Fragestellungen, zu finden.

  Proteca Urheberrecht: Exzellenzcluster Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer Kurt Heinen (l.) und Andreas Haas (r.) von Heinen Automation GmbH

Bei dem mittlerweile dritten Treffen des regionalen Unternehmerkreises mit den Wissenschaftlern des Exzellenzclusters traf man sich ungezwungen zum Frühstück, dieses Mal im Zentrum Metallische Bauweisen e.V. (ZMB). Und die Resonanz auf das Unternehmerfrühstück war durchweg positiv. „Es ist eine tolle Plattform, um die Nachbarunternehmen in der Region kennenzulernen“, beschreibt ein Teilnehmer. Kennenlernen konnten die Teilnehmer konkrete Beispiele regionaler Unternehmer. Kurt Heinen von Heinen Automation GmbH aus Monschau (siehe Bild rechts) ist bereits mit zahlreichen Instituten der RWTH Aachen in Kooperation und sieht in der Hochschulnähe eine echte Chance. Dies unterstrich auch Oliver Schürings (Ph–MECHANIK aus Aachen), der vor allem die Aktivitäten im Unternehmerarbeitskreis Industrie Dialog Aachen und die Kooperationen untereinander vorstellte. Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, untereinander und mit der Hochschule, ist für viele Teilnehmer entscheidender Mehrwert des Netzwerks. Gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen, der Städteregion Aachen, der Vereinigten Unternehmerverbände Aachen (VUV), der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) hat das Exzellenzcluster innerhalb seines Anwendernetzwerks PROTECA mit den PROTECA-Treffen eine Veranstaltungsreihe geschaffen, die als Lücke zwischen Praxis und Wissenschaft zu schließen. Diese stellt gerade für kleinere Unternehmen im Alltag ein Problem dar, den Bedarf und das Potenzial vor Ort zu erkennen und zu nutzen. Vorhandene Berührungs- und gemeinsame Optimierungspunkte zu finden und dauerhaft erfolgreich mit Leben zu füllen, ist das Ziel von PROTECA.